>> Aktuelle Tipps <<

Pflanze des Monats

Internet-Apotheken

Barmer-Service-Apo

Stillen

Zahnen

Pollenflugvorhersage

Online-Spiele

Streik an Uniklinike

Migräne

Zecken

 

Hausapotheke: Die Bevölkerung will sie

Barmer gibt Startschuss für Hausapotheken-/ärztemodell
Die Barmer Ersatzkasse hat als erste gesetzliche Krankenkasse den Startschuss für das Hausarztmodell gegeben, bei dem die Patienten nur einmal die Praxisgebühr bezahlen müssen. Seit 1. März können die rund 5,4 Millionen Mitglieder entscheiden, ob sie mitmachen wollen. Sollten sie sich für eine Teilnahme entscheiden, müssen sie künftig bei Krankheit erst zum Hausarzt und dann zu ihrer Hausapotheke gehen. Ohne Hausarzt können sie direkt den Frauen- oder Augenarzt besuchen. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) begrüßte das Modell.
«Die Barmer hat einen Weg beschritten, den wir mit der Gesundheitsreform beschreiten wollten», sagte Schmidt in Aachen. Beim Hausarzt liefen alle medizinischen Informationen zusammen. Er werde bei der Entscheidung über weitere Therapien zum wichtigen Ansprechpartner und übernehme für den Patienten eine Lotsenfunktion.
Durch das Modell werde eine «rationelle Arzneimittelversorgung» sicher gestellt und die Sicherheit für Patienten erhöht, sagte Schmidt: «Die Todesrate durch die Unverträglichkeit von Medikamenten ist höher als die von Verkehrstoten.» Das könne durch die Dokumentation aller Medikamente durch die Hausapotheke ausgeschlossen werden.

Die Barmer rechnet damit, dass 1,4 Millionen Mitglieder an dem Modell teilnehmen. Die größte deutsche Krankenkasse erhofft sich Einsparungen durch den Wegfall überflüssiger Untersuchungen und durch den Verzicht auf nur scheinbar wirkungsvollere und teuere Medikamente.

Mehr als die Hälfte aller Hausärzte und etwa jede zweite Apotheke sei bundesweit in dem Modell eingeschrieben.

Das Prinzip der Hausapotheke: Der Kunde wählt zuerst – ähnlich wie beim Hausarzt – eine Apotheke aus und schreibt sich dort für ein Jahr ein.

„Der Apotheker prüft alle Arzneimittel, auch die nicht vom Arzt verordneten, und untersucht sie auf mögliche Wechselwirkungen und Doppelverordnungen. Er ist der unabhängige pharmazeutische Ansprechpartner für Arzt und Patient“ sagte Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Bundesweit beteiligen sich über 13.000 Apotheken am Hausapothekenkonzept. Die Dienstleistungen der Hausapotheke sind für den Versicherten kostenlos. „Es wurde Zeit für eine Kooperation“, sagte Wolf.

 

 



Das Konzept der Hausapotheke kommt gut an bei der Bevölkerung, das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage. Zwei Drittel der Befragten würden sich laut einer Umfrage auf eine Hausapotheke festlegen. Etwa die Hälfte der Befragten schätzt vor allem die intensivere Beratung durch den Apotheker (51 Prozent) und die Überprüfung der Arzneimittel auf mögliche Wechselwirkungen oder Doppelverordnungen (47 Prozent). Für ein Drittel sind Preisnachlässe bei Nicht-Arzneimitteln wichtig (33 Prozent) und die Lieferung durch einen Mitarbeiter der Apotheke bis an die Haustür (31 Prozent).

Ein Drittel wollte sich nicht auf eine Hausapotheke festlegen. Hier wurde nach den Gründen für die Ablehnung gefragt: Gut die Hälfte gab an, nur selten Arzneimittel zu benötigen (57 Prozent) oder wollte Arzneimittel in der Apotheke kaufen, an der sie gerade vorbei kommen (55 Prozent). „Ein Zeichen bisheriger guter Leistungen: 42 Prozent derjenigen, die eine Hausapotheke ablehnen, sind mit den bisherigen Leistungen der Apotheke so zufrieden, dass sie keine Zusatzangebote wünschen“ sagte Wolf.

Auch Ihre St. Leonhards- und Ihre Marien-Apotheke sind beide Barmer-Service-Apotheken und würden sich sehr freuen, Sie als neuen Kunden begrüßen zu dürfen!

 

 




   nach oben